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Espresso als handwerkliches Projekt - Siebträgergeräte als Alternative zum Vollautomat

Mit einer Siebträger-Maschine zelebrieren Sie die Zubereitung eines perfekten Espresso. Mit den nötigen Kenntnissen und der richtigen Ausstattung erhält man einen Espresso nahe am Original aus der Kaffee-Bar. Chrom, Kippschalter und analoge Anzeigen zeichnen diese Geräte aus.

Die Espressomaschine nach dem Siebträger-Prinzip ist in der Benutzung das Gegenteil von Vollautomaten oder Kapselmaschinen: Bei ihnen steht die manuelle Zubereitung eines perfekten italienischen Espresso im Vordergrund. Eine solche Maschine ist ein edles, robustes Werkzeug für Kaffee in Handarbeit. Hochwertige Siebträger bieten die Voraussetzung, den bestmöglichen Espresso zu brühen und sind oft eine Anschaffung fürs Leben.

Doch das geht nicht von selbst, erfordert viel Übung und von Ihnen die Bereitschaft, Zeit und Mühe zu investieren. Solche Maschinen eignen sich deshalb für Nutzer, die das Zubereiten einer Tasse Espresso zelebrieren und mit Recht stolz auf die Früchte ihrer Bemühungen sind.

 

Sollen im Restaurant, im Büro oder zu Hause in kürzester Zeit mehrere Gäste mit einem Espresso versorgt werden, ist die Siebträger-Maschine nicht die richtige Wahl. Bei Siebträgermaschinen wird das gemahlene Kaffeepulver von Hand in den herausnehmbaren Siebträger eingefüllt und mit einem sogenannten Tamper festgedrückt. Unter hohem Druck, den entweder eine elektrische Pumpe oder ein Handhebel erzeugt, erfolgt dann die Extraktion des Kaffeepulvers.

Der Umgang mit einem Siebträger bedeutet auch ständige Arbeit an der Optimierung des Ergebnisses. Durch Experimentieren und Veränderung von Bohnensorte, Mahlgrad, Festigkeit beim „Tampern“, Brühdruck, Temperatur und Wassermenge stehen reichlich Parameter zur Wahl, mit denen der angehende Barista – die Berufsbezeichnung für einen professionellen Kaffeezubereiter – experimentieren kann. Durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten der Brühparameter kann es einige Zeit dauern, bis Sie sich zum wirklich perfekten Ergebnis vorgearbeitet haben. Der Lohn der Mühe ist ein Espresso von einer Qualität, wie ihn Vollautomaten oder Kapselmaschinen nicht bieten können.

 

Günstige Siebträger bis 300 Euro

Die Siebträgermaschinen selbst lassen sich in drei Klassen einteilen. Diese Geräte arbeiten halbautmatisch: Eine Elektropumpe baut den Brühdruck auf, die Temperaturregelung erfolgt elektronisch. Sie setzen den Siebträger ein und starten auf Tastendruck die Espressozubereitung. Die Ergebnisse sind ordentlich – vorausgesetzt, Sie verwenden auch eine gute Kaffeemühle und hochwertige Kaffeebohnen.

Siebträger-Mittelklasse bis 700 Euro

Noch bessere Espresso-Ergebnisse liefern Modelle der Mittelklasse, die preislich etwa von 300 bis 700 Euro rangieren. Hier finden sich neben Halbautomaten auch Handhebel-Modell wie etwa die legendären Geräte von La Pavoni. Bei ihnen zählt zu den geforderten Fertigkeiten des Nutzers aber auch, durch gleichmäßiges Drücken des Handhebels den erforderlichen Brühdruck gleichmäßig über etwa 25 Sekunden aufrechtzuerhalten. Die meisten in der Mittelklasse angebotenen Geräte sind auch Halbautomaten, die aber mehr Einstellungsmöglichkeiten als Einstiegsmodelle bieten. Zudem bieten sie robustere Technik als Einsteigermodelle. Das wirkt sich direkt auf die Espressoqualität aus, denn so wird sichergestellt, dass ausreichend Brühdruck beim Kaffeemehl ankommt.

Siebträger-Luxus über 700 Euro

Oberhalb von 700 Euro beginnt bei Leistung und Anspruch die Oberklasse, wobei Highend-Modelle auch noch die 3.000-Euro-Marke durchbrechen können. Das sind allerdings Liebhaberstücke, die mit viel Handarbeit in Kleinauflagen produziert werden. Diese Maschinen perfektionieren die Eigenschaften der Mittelklassegeräte durch noch aufwändigere Verarbeitung, stabilere Auslegung und mehr manuelle Eingriffsmöglichkeiten. Ein Ausstattungsmerkmal dieser Spitzengruppe sind zwei Heizkreise. Sie gewährleisten, dass neben dem Heisswasser für die Espressobereitung auch Dampf fürs Aufschäumen von Milch ohne Wartezeit zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu den Einsteigermodellen erlaubt die viel stärkere Dampfleistung ein optimales Aufschäumen der Milch. Etwas preiswerter sind Einkreis-Systeme für perfekten Espresso, die zum Milchaufschäumen auf eine separate Lösung zurückgreifen.

Simonelli Siebträger Musica

 

Unentbehrlich - die Kaffeemühle

Unentbehrliches Zubehör zum Siebträgergerät ist eine hochwertige Kaffeemühle, um frisch gemahlenes Pulver zu verwenden. Bei der Röstung des Rohkaffees entstehen die typischen Kaffeearomen und die für die Crema verantwortlichen Bestandteile. Leider sind beide Substanzklassen flüchtig oder werden durch Sauerstoff oxidiert. Perfekte Ergebnisse bei Geschmack und Crema erhält man deshalb mit gut geröstetem, hochwertigem Rohkaffee der möglichst kurz gelagert ist. Ungemahlene Bohnen konservieren die gewünschten Bestandteile länger als vorgemahlenes Pulver.

Gute Kaffeemühlen haben große Mahlscheiben aus Stahl, erzeugen eine reproduzierbare, gleichmäßige Korngrößenverteilung und erhitzen beim Mahlvorgang die Bohnen möglichst wenig.

 Simonelli Kaffeemühle

Anbieter

Joachim Blöchle GmbH
Im Birkenfeld 74a
65719 Hofheim-Langenhain

Tel.  06192 / 2004363

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